Adventskalender planen und befüllen - mit kostenlosem PDF-Planer

Vier Adventskalender und insgesamt 96 Säckchen zu befüllen, kann schnell unübersichtlich werden. Deshalb nutze ich einen Adventskalender-Planer, in dem ich alle 24 Türchen pro Kind, vorhandene Kleinigkeiten und noch fehlende Ideen festhalte.
In diesem Artikel zeige ich Dir, wie ich unsere Adventskalender plane und befülle, welche kleinen Füllideen sich bei uns bewährt haben und wie wir die Adventskalender-Säckchen an der Treppe aufhängen.
Den Planer kannst Du kostenlos als PDF herunterladen und direkt für Deinen eigenen Adventskalender verwenden.
Warum ich unsere Adventskalender-Säckchen selbst genäht habe
Angefangen haben wir mit einem gekauften Adventskalender aus kleinen Stoffsäckchen. Für Süßigkeiten reichte der Platz meistens aus. Ein kleines Buch, ein Spiel oder eine etwas größere Überraschung passte jedoch nicht hinein.
Später nutzte ich zusätzlich Papiertüten. Sie waren praktisch und schnell befüllt, hielten bei uns aber nicht mehrere Jahre. Als wir schließlich mehrere Adventskalender brauchten, suchte ich nach einer Lösung, die wiederverwendbar, unterschiedlich groß und gut planbar ist.
Deshalb habe ich unsere Adventskalender-Säckchen selbst genäht. Inzwischen besitzen wir insgesamt 96 Säckchen in zwei Größen. Die größeren verwende ich gezielt für Bücher, Spiele und andere Überraschungen, die in herkömmlichen Adventskalender-Säckchen keinen Platz finden.
Wie nummeriere ich die Adventskalender-Säckchen?
Damals hatte ich noch keinen Plotter. Deshalb habe ich die Zahlen und weihnachtlichen Motive von Hand aus Lossiepapier ausgeschnitten. Anschließend druckte ich sie mit dem Siebdruckverfahren nach und nach auf die fertig genähten Adventskalender-Säckchen.
Bei insgesamt 96 Adventskalender-Säckchen war das viel Arbeit. Deshalb bereitete ich sie in mehreren Etappen vor und ließ die einzelnen Drucke zwischendurch immer wieder trocknen.
Da unsere Adventskalender an der Treppe hängen, habe ich die Zahlen zusätzlich auf die Rückseiten gedruckt. So können die Kinder morgens von der Treppe aus direkt erkennen, welches Säckchen als Nächstes geöffnet werden darf.
Wie kann ich Adventskalender-Säckchen individuell gestalten?
Einige Adventskalender-Säckchen habe ich mit kleinen Details besonders gestaltet. Die 24 besitzt ein eigenes Design: Zusätzlich zum aufgedruckten Tannenbaum habe ich kleine bunte Pompons aufgeklebt. Dadurch hebt sich das Säckchen deutlich von den anderen ab und ist für die Kinder sofort erkennbar.
Auch die 6 hat ein besonderes Detail bekommen. Auf dem Säckchen ist ein Nikolaus zu sehen, an dessen Mützenbommel ich eine kleine Glocke genäht habe. Sobald das Säckchen bewegt wird, klingelt sie leise.
Du musst nicht alle 24 Säckchen aufwendig verzieren. Schon ein besonderes Motiv, eine kleine Glocke oder einzelne Pompons machen ausgewählte Tage wie Nikolaus und Heiligabend leicht erkennbar und verleihen dem selbst gemachten Adventskalender eine persönliche Note.
Wie sieht der Adventskalender an der Treppe so richtig schön aus?
Unsere Adventskalender hängen jedes Jahr am Treppengeländer. Dafür schmücken wir das Geländer mit künstlichen Tannengirlanden, Weihnachtskugeln und kleinen Tüllpompons.
Die Adventskalender-Säckchen befestige ich so, dass sie dem Verlauf der Treppe folgen. Zusätzlich bringen Lichterketten das Geländer zum Leuchten, sodass die Säckchen morgens und abends gut zu erkennen sind.
So wird die Treppe nicht nur zum Platz für unsere Adventskalender, sondern den ganzen Dezember über zu einem festen Teil unserer Weihnachtsdekoration.
Adventskalender planen - mit kostenlosem PDF-Planer
Ich plane unsere Adventskalender, bevor ich die Säckchen befülle und an der Treppe aufhänge. So sehe ich auf einen Blick, welche kleinen Geschenke bereits vorhanden sind, was noch fehlt und welche Türchen mehr Vorbereitung brauchen.
Zuerst schreibe ich für jedes Kind alle 24 Türchen auf. Anschließend verteile ich Süßigkeiten, kleine Alltagshelfer, Bücher, Spielideen und größere Überraschungen auf die einzelnen Tage. Dinge, die mehr Zeit zum Ausprobieren oder gemeinsamen Spielen benötigen, plane ich möglichst für ein Wochenende oder einen ruhigeren Tag ein.
Mit meinem kostenlosen Adventskalender-Planer als PDF sammle ich Geschenkideen, DIY-Projekte und bereits vorhandene Kleinigkeiten übersichtlich an einem Ort. So muss ich nicht alles im Kopf behalten und kann rechtzeitig erkennen, was noch fehlt.
Erst wenn die Inhalte vollständig geplant und passend auf die Tage verteilt sind, befülle ich die Säckchen. Am Abend vor dem 1. Dezember hänge ich unsere Adventskalender schließlich an der Treppe auf.
Was fülle ich in den Adventskalender?
Zuerst frage ich die Kinder, ob sie sich etwas Bestimmtes wünschen. Anschließend stelle ich eine Mischung aus persönlichen Wünschen, Lieblingssnacks, kleinen Alltagshelfern, Büchern, Bastelmaterial und gemeinsamen Aktivitäten zusammen.
Dinge, die mehr Zeit zum Ausprobieren oder Spielen brauchen, verteile ich möglichst auf ein Wochenende oder einen ruhigeren Nachmittag. So können die Kinder die Überraschung direkt nutzen, ohne dass sie im Alltag untergeht.
Gut funktionieren auch kleine Geschenke, die sich über mehrere Türchen ergänzen. Ein Murmel-Set kannst Du beispielsweise aufteilen: zuerst einige Murmeln, später ein selbst genähtes Murmelgold-Täschchen und anschließend die Murmelspiele zum Ausdrucken. So entsteht nach und nach ein vollständiges Spielset.
Kleine DIY-Ideen zum Befüllen des Adventskalenders
Selbst gemachte Kleinigkeiten eignen sich besonders gut für den Adventskalender, wenn sie anschließend wirklich verwendet werden können. Das können beispielsweise ein kleines Täschchen, ein Anhänger, bemalte Stifte, selbst gestaltete Gutscheine oder vorbereitete Bastelideen sein.
Eine Boxy Bag aus Clear PVC kannst Du als kleine Verpackung für Kreide, Stifte, Murmeln oder andere Schätze nähen. Auch ein Murmelgold-Täschchen ist eine praktische DIY-Idee, weil die darin verschenkten Murmeln später einen festen Aufbewahrungsplatz haben.
Für Erwachsene eignen sich selbst gemachte Gewürzmischungen, kleine Gutscheine, handgeschriebene Botschaften oder Einladungen zu gemeinsamer Zeit. So entsteht eine abwechslungsreiche Mischung aus gekauften, selbst gemachten und persönlichen Überraschungen.
Wie hänge ich den Adventskalender an der Treppe auf?
Ich fädle die 24 Adventskalender-Säckchen zunächst nacheinander auf eine lange Schnur. Dadurch kann ich sie später gleichmäßig am Treppengeländer verteilen.
Nach dem Befüllen befestige ich die Schnur mit etwas Abstand an mehreren Stellen am Geländer. Dabei ordne ich die Säckchen so an, dass sie dem Verlauf der Treppe folgen und nicht zu dicht nebeneinander hängen.
Anschließend ergänze ich Tannengirlanden, Lichterketten und Weihnachtskugeln als Dekoration. So bleiben die Säckchen gut sichtbar und erreichbar, ohne dass der Adventskalender am Treppengeländer überladen wirkt.
Wichtig ist, dass Schnüre, Säckchen und Dekoration die sichere Benutzung der Treppe und des Handlaufs nicht beeinträchtigen.
Wie kann ich Adventskalender-Säckchen wiederverwenden?
Unsere Adventskalender-Säckchen verwenden wir jedes Jahr wieder. Nach Weihnachten bewahre ich sie sauber und vollständig trocken in großen Kisten mit Deckel auf. So sind sie geschützt und im nächsten Advent direkt wieder einsatzbereit.
Aus Stoffresten kannst Du zusätzlich kleinere Säckchen nähen. Sie eignen sich als wiederverwendbare Geschenkverpackung für Nikolaus, kleine Weihnachtsgeschenke oder einzelne Adventskalender-Füllungen.
Darin lassen sich beispielsweise Süßigkeiten, kleine Botschaften, Bastelmaterial oder andere Kleinigkeiten verpacken. Auch außerhalb der Adventszeit kannst Du die Säckchen für kleine Geschenke oder zur Aufbewahrung weiterverwenden.
Fazit: Adventskalender befüllen mit mehr Überblick
Beim Befüllen unserer Adventskalender geht es mir nicht darum, für jeden Tag eine möglichst aufwendige Überraschung zu finden. Wichtiger ist mir, vorher zu wissen, was in welches Säckchen kommt, welche Ideen bereits feststehen und was ich noch besorgen oder selber machen möchte.
Genau dabei hilft mir der Adventskalender-Planer. Darin kann ich alle 24 Türchen pro Kind übersichtlich festhalten, Geschenkideen sammeln und größere Inhalte gezielt auf die passenden Säckchen und Tage verteilen.
So wird das Befüllen nicht zur letzten Aufgabe kurz vor dem 1. Dezember, sondern zu einem planbaren Teil unserer Adventsvorbereitung - mit wiederverwendbaren Säckchen, kleinen DIY-Ideen, Murmeln, Büchern, Naschereien und persönlichen Überraschungen.
Möchtest Du Deinen Adventskalender dieses Jahr ebenfalls übersichtlicher planen, kannst Du den Adventskalender-Planer kostenlos als PDF herunterladen und direkt mit Deinen Ideen für die 24 Türchen beginnen.

