Adventskalender befüllen - Ideen, Planung und DIY-Füllungen für Kinder

In den ersten Jahren hatten wir ganz unterschiedliche Adventskalender: mal kleine Stoffsäckchen, mal dekorierte Papiertüten. Schön sah das aus, aber im Alltag zeigte sich schnell: Der Platz reichte oft nicht aus, die Tüten hielten nicht lange und mit mehreren Kindern wurde das Befüllen jedes Jahr unübersichtlicher.
Irgendwann war klar: Wir brauchen eine Lösung, die zu unserer Familie passt. Also habe ich vier Adventskalender selbst genäht und insgesamt 96 Säckchen vorbereitet. Damit das Befüllen nicht jedes Jahr kurz vor Dezember im Chaos endet, habe ich mir eine klare Planung angelegt.
In diesem Artikel zeige ich Dir, wie wir unsere Adventskalender nutzen, wie ich 24 Türchen pro Kind plane und welche kleinen Ideen sich bei uns als Füllung bewährt haben.
Warum ist in gekauften Adventskalendern immer zu wenig Platz?
Am Anfang hatten wir nur einen einzigen Adventskalender mit kleinen gekauften Stoffsäckchen. Für ein paar Süßigkeiten reichte das, aber sobald ein kleines Buch, ein Spiel oder eine etwas größere Überraschung hinein sollte, wurde es schnell eng.
Später kamen Papiertüten dazu. Sie waren praktisch vorbereitet, hielten bei uns aber nicht mehrere Jahre so, wie ich es mir gewünscht hätte. Als schließlich mehrere Kalender gebraucht wurden, wurde klar: Ich möchte eine Lösung, die wiederverwendbar, groß genug und gut planbar ist.
Deshalb habe ich unsere Adventskalender selbst genäht. Insgesamt sind 96 Säckchen in zwei Größen entstanden. Die größeren Säckchen nutze ich immer dann, wenn etwas mehr Platz gebraucht wird, zum Beispiel für ein kleines Buch, ein Spiel oder eine etwas größere Überraschung.
Wie nummeriere ich die Adventskalender-Säckchen?
Damals hatte ich noch keinen Plotter. Deshalb habe ich die Zahlen und Motive von Hand ausgeschnitten: mit Lossiepapier, Skalpell und viel Geduld. Anschließend habe ich die Zahlen und kleinen weihnachtlichen Motive nach und nach mit dem Siebdruckverfahren auf die fertig genähten Säckchen gedruckt.
Bei 96 Adventskalender-Säckchen war das ein großes Stück Arbeit. Ich habe die Säckchen deshalb in mehreren Etappen vorbereitet und zwischendurch immer wieder trocknen lassen.
Da unsere Adventskalender an der Treppe hängen, habe ich die Zahlen auch auf die Rückseite gedruckt. So können die Kinder morgens auf der Treppe sitzen und direkt erkennen, welches Säckchen als Nächstes dran ist.
Wie bekommt der Adventskalender das gewisse Etwas?
Bei einigen Säckchen habe ich bewusst kleine Details ergänzt. Die 24 hat bei uns ein eigenes Design bekommen: Zusätzlich zum Tannenbaum-Druck habe ich kleine bunte Pompons aufgeklebt. So hebt sich dieses Säckchen optisch von den anderen ab und ist für die Kinder sofort erkennbar.
Auch die 6 hat ein Extra bekommen. Auf ihr ist ein Nikolaus zu sehen, und an den Bommel der Mütze habe ich eine kleine Glocke genäht. Wenn das Säckchen bewegt wird, klingelt sie leise.
Solche Details machen den Adventskalender persönlicher, ohne dass jedes Säckchen aufwendig gestaltet werden muss. Ein besonderes Motiv, ein kleines Geräusch oder ein einzelnes zusätzliches Element reicht oft schon aus.
Wie sieht der Adventskalender an der Treppe so richtig schön aus?
Unsere Adventskalender hängen jedes Jahr am Treppengeländer. Dafür schmücken wir den Handlauf mit künstlichen Tannengirlanden, Weihnachtskugeln und kleinen Tüllpompons.
Die Säckchen befestige ich so, dass sie dem Verlauf der Treppe folgen. Zusätzlich nutze ich Lichterketten am Geländer, damit die Kalender auch morgens und abends gut zur Geltung kommen.
Für uns ist die Treppe dadurch nicht nur ein Platz zum Aufhängen, sondern ein fester Teil der Adventszeit. Die Kinder sehen direkt, welches Säckchen als Nächstes dran ist, und der Kalender bleibt den ganzen Dezember über sichtbar im Familienalltag.
Wie plane ich den Inhalt eines selbstgemachten Adventskalenders am besten?
Ich plane unsere Adventskalender immer, bevor ich sie aufhänge. So sehe ich auf einen Blick, was schon da ist, was noch fehlt und welche Türchen etwas mehr Vorbereitung brauchen.
Dabei hilft es, zuerst alle 24 Türchen sichtbar aufzuschreiben. Danach sortiere ich die Inhalte: kleine Dinge für den Alltag, etwas zum Naschen, Bücher, Spielideen oder größere Kleinigkeiten, die in die größeren Säckchen passen. Dinge, die mehr Zeit brauchen, lege ich lieber auf ein Wochenende oder auf einen ruhigeren Tag.
Mein Adventskalender-Planer hilft mir dabei, Geschenkideen, DIY-Projekte und vorhandene Kleinigkeiten an einem Ort zu sammeln. So bleibt die Planung nicht nur im Kopf, sondern wird übersichtlich auf Papier sichtbar.
Die Säckchen befülle ich erst, wenn alles gut sortiert ist. Danach hänge ich die Kalender am Abend vor dem 1. Dezember auf.
Was fülle ich in den Adventskalender?
Zuerst frage ich die Kinder, ob sie sich etwas Bestimmtes wünschen. Der Adventskalender eignet sich gut, um kleine Sammelwünsche, Lieblingssnacks, Bastelmaterial, Stifte, Bücher oder Spielideen über mehrere Tage zu verteilen.
Bei uns funktioniert eine Mischung am besten: ein paar persönliche Wünsche, etwas zum Naschen, kleine kreative Dinge und einzelne Türchen, die gemeinsam genutzt werden können. Dinge, die mehr Zeit brauchen, lege ich eher auf ein Wochenende oder auf einen ruhigen Nachmittag.
Auch Murmeln und Murmelspiele passen gut in den Adventskalender. Ein kleines Murmel-Set lässt sich auf mehrere Türchen verteilen: erst ein paar Murmeln, später das Murmelgold-Täschchen und dazu die Murmelspiele zum Ausdrucken.
Die Murmelspiele sind regulär im Shop erhältlich. Je nach Aktion oder Newsletter-Gutscheincode können sie auch gratis heruntergeladen werden. So entsteht aus einzelnen Türchen nach und nach ein kleines Spielset, das Kinder direkt ausprobieren können.
Welche kleinen DIY-Ideen passen in den Adventskalender?
Wenn Du einzelne Türchen mit kleinen DIY-Ideen füllen möchtest, passen besonders gut Projekte, die Kinder später wirklich nutzen können. Bei uns funktionieren zum Beispiel Murmeln, Murmelgold, Murmelspiele, kleine Stifte, Bastelmaterial, Kreide oder kleine Gutscheine gut.
Eine Boxy Bag aus Clear PVC eignet sich als kleine Verpackung für Kreide, Murmeln oder kleine Schätze. Zusammen mit Murmelgold und den Murmelspielen zum Ausdrucken kann daraus ein kleines Set entstehen, das sich auf mehrere Adventskalender-Türchen verteilen lässt.
Auch für Erwachsene muss ein Adventskalender nicht groß sein. Kleine Kaffee- oder Teesorten, Schokolade, Gewürze, Nüsse, handgeschriebene Botschaften oder Gutscheine für gemeinsame Zeit passen gut in einzelne Säckchen.
So entsteht eine Mischung aus Gekauftem, Selbstgemachtem und persönlichen Kleinigkeiten, die sich gut vorbereiten lässt und nicht jeden Tag neu überlegt werden muss.
Wie hänge ich den Adventskalender an der Treppe auf?
Ich fädle die 24 Adventskalender-Säckchen zuerst nacheinander auf eine lange Schnur. So kann ich sie später am Treppengeländer besser verteilen.
Wenn alle Säckchen befüllt sind, binde ich die Schnur mit etwas Abstand an mehreren Stellen am Geländer fest. Dabei achte ich darauf, dass die Reihen dem Verlauf der Treppe folgen und die Säckchen nicht zu dicht aufeinander hängen.
Die Tannengirlanden, Lichterketten und Weihnachtskugeln kommen danach als Deko dazu. So bleibt der Kalender gut sichtbar, lässt sich morgens leicht erreichen und wirkt am Treppengeländer nicht überladen.
Was kann ich noch aus den Adventskalender-Säckchen machen?
Unsere Adventskalender-Säckchen nutzen wir jedes Jahr wieder. Nach Weihnachten bewahre ich sie in großen Kisten mit Deckel auf, damit sie sauber bleiben und im nächsten Advent direkt wieder einsatzbereit sind.
Aus Stoffresten kannst Du zusätzlich kleinere Säckchen nähen. Diese eignen sich gut als wiederverwendbare Geschenkverpackung für Nikolaus, kleine Weihnachtsgeschenke oder einzelne Adventskalender-Füllungen.
Besonders praktisch sind solche Säckchen, wenn Du kleine Dinge nicht lose verschenken möchtest: Murmeln, Süßigkeiten, kleine Botschaften, Bastelmaterial oder ein Murmelgold-Täschchen mit Murmelspielkarten bekommen darin direkt einen passenden Rahmen.
Fazit: Adventskalender befüllen mit mehr Überblick
Wenn ich unsere Adventskalender heute vorbereite, geht es mir nicht darum, jeden Tag möglichst aufwendig zu füllen. Wichtig ist mir, dass ich vorher weiß, was in welches Säckchen kommt, welche Ideen schon da sind und was ich noch besorgen oder vorbereiten möchte.
Genau dabei hilft mir der Adventskalender-Planer. Ich kann 24 Türchen pro Kind sichtbar aufschreiben, Geschenkideen sortieren und größere Inhalte gezielt auf die passenden Säckchen verteilen.
So wird aus dem Befüllen keine letzte Aufgabe kurz vor Dezember, sondern ein vorbereiteter Teil unserer Adventszeit: mit wiederverwendbaren Säckchen, kleinen DIY-Ideen, Murmeln, Büchern, Naschereien und persönlichen Kleinigkeiten.
Wenn Du Deinen Adventskalender dieses Jahr übersichtlicher vorbereiten möchtest, kann Dir der Planer dabei helfen, Deine Ideen zu sammeln und rechtzeitig zu sehen, was noch fehlt.

